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Handball-EM: Geht doch! Deutschland kämpft Mazedonien nieder

Geschrieben am 18/01/2012 in Handball

Da kann wohl jemand nicht gut verlieren: Der Protest Mazedoniens gegen die Wertung des deutschen 24:23-Siegs vom Vortag ist vom europäischen Handball-Verband am Mittag abgelehnt worden. Am Vormittag hatte es zunächst Wirbel gegeben, nachdem Mazedonien moniert hatte, dass ein vermeintlicher Treffer von Kiril Lazarov kurz vor dem Ende nicht anerkannt worden wäre. Der Ball war von der Unterkante der Querlatte zurück ins Feld gesprungen. Damit kann die DHB-Auswahl aufatmen: Ihr erster EM-Sieg unter Bundestrainer Martin Heuberger ist bestätigt.

Auch im Spiel selbst war Mazedonien kein leichter Gegner: "Das war ein extrem hartes Spiel", sagte Lars Kaufmann, mit sechs Toren bester deutscher Werfer, "die Halle war voll gegen uns – daher ist der Sieg noch wertvoller." Mit geänderter Startaufstellung und 6:0-Abwehr kam das Team gut ins Spiel und ging flott in Führung. Doch Mazedonien ließ sich davon wenig beeindrucken. Kiril Lazarov knackte immer wieder mit Kreisläufer Stojanche Stoilov die deutsche Defensive.

Doch in den letzten Spielminuten vollstreckte der eingewechselte Kreisläufer Patrick Wiencek zum 21:21 und 23:23, Torwart Silvio Heinevetter hielt einen Siebenmeter. 67 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte Uwe Gensheimer den Siegtreffer. Um in die Hauptrunde einzuziehen, benötigt das Team um Kapitän Pascal Hens im abschließenden Vorrundenspiel morgen gegen Schweden noch mindestens einen Punkt.

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