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DFB: Unruhe vor England-Kracher

Geschrieben am 18/11/2013 in Fußball

Jogi Löw hat es schon nicht leicht. Der deutsche Fußball-Bundestrainer verrichtet seine Arbeit bekanntlich nicht nur unter den ewig kritischen Augen der deutschen Öffentlichkeit, sondern muss sich auch ständig mit den Verantwortlichen der großen Bundesliga-Vereine auseinandersetzen, die ja schließlich die Arbeitgeber von Löws Spielern sind. Vor der von den Fußball-Wettquoten mit Hochspannung erwarteten Partie gegen England nun tut sich vor allem an eben dieser Front einiges – denn Borussia Dortmund fühlt sich ungerecht behandelt. Anders als sonst ist das aber nicht deshalb der Fall, weil nicht genug Borussen auf dem Platz stünden. Ganz im Gegenteil, die Gemüter erhitzen sich, weil zu viele Schwarz-Gelbe am Dienstag Abend in Wembley auf dem Rasen stehen sollen.

Marco Reus und Marcel Schmelzer sollen auf jeden Fall ran, und Roman Weidenfeller wird zu seinem ersten Einsatz im Tor der Nationalelf kommen. Mats Hummels und Sven Bender könnten auch in der Startelf stehen – das wären fünf Dortmunder. Von den Emissären des FC Bayern München dagegen verabschiedeten sich Manuel Neuer und Kapitän Philipp Lahm bereits; ihr Teamkollege Thomas Müller könnte auch auf der Bank sitzen. Brisant ist das deshalb, weil am kommenden Wochenende der Knaller BVB gegen den FC Bayern in der Bundesliga ansteht. Ist der Bundestrainer Teil eines Plans, die Dortmunder gezielt zu schwächen? Löw hat eine klare Meinung: „Wenn ich die Spieler frage, wollen alle spielen. Ich glaube auch nicht, dass sich die Trainer Jürgen Klopp und Pep Guardiola beschweren. Vielleicht der eine oder andere Offizielle – aber das ist mir nicht so wichtig.” So oder so, Deutschland ist gegen die Engländer leichter
Favorit.

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